Dazwischen
Samstag, 26. September 2020

‚In der Nacht muss man überhaupt nichts mehr lernen‘

Es bleibt nicht viel
Aber alles
Gemeinsam
Wäre mehr
Als gut

Es schimmert durch
Jeden Augenblick
Gerade die schlimmen
Schimmern besser
Als alle anderen

Weil sie vergehen
In Tränen
In Wut
Dann
Heiterkeit

Der Versuch meine Liebe
Festzuhaken
Im Wort

Aber sie sendet
Nur aufdringliche
Ängstlichkeiten
Und mutlosen Neid.

Lasst uns die Welt anders denken
Neu und klar
Wie einen Spaziergang im Februar
Durch die Tundra
Über Winters Knochen

Was könnte passieren
Im schlimmsten Fall?

Wenn das ein Testlauf ist
Nur
Ein Test?

Wir können wir darauf
Reagieren
Mit Bildern
Tönen
Worten
Farben
Einem
Feuerwerk
der Gefühle

Egal ob Transparenz
Uns vernichten wird
Oder nicht
Im Gegenteil
Retten kann

Erkaltete Gefühle
Der Rollbalken über die
Vorgegebene Empathie

Er fällt
Der letzte Vorhang

Wohin
werdet ihr
euren
Applaus richten?

Wen sehen?

Den der weint
Oder den der
Nichts in sich
Vereint
Als das eigene
Begehr.

Wählt weise

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